In einem Fall des Verbraucherschutzvereins Berlin hat der Bundesgerichtshof die sogenannte “Schufa-Entscheidung” gefällt, wonach personenbezogene Daten ohne Zustimmung des Kunden nicht an die Schufa weitergegeben werden dürfen. [6] Die Übermittlung von Daten an die Schufa, die ausschließlich auf einer pauschalen Einwilligungserklärung beruht, ohne Interessenabwägung ist ebenfalls untersagt. (Oberlandesgericht Düsseldorf, 10. Zivilsenat, Urteil vom 14. Dezember 2006, AZ. I-10 U 69/06 [7]). SCHUFA verarbeitet personenbezogene Daten, um den Empfängern ein berechtigtes Interesse zur Bewertung der Kreditwürdigkeit von Personen und juristischen Personen zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse werden zu diesem Zweck berechnet und zur Verfügung gestellt. Sie liefert nur dann Informationen, wenn in einem bestimmten Fall ein berechtigtes Interesse an solchen Informationen glaubhaft nachgewiesen wird und die Verarbeitung dieser Informationen bei Abwägung aller betroffenen Interessen zulässig ist. Ohne Einschränkung, ein berechtigtes Interesse an vorhanden bei abschlussvon Transaktionen mit einem finanziellen Ausfallrisiko.

Eine Bonitätsbeurteilung dient dem Schutz des Empfängers vor Verlusten im Kreditgeschäft und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, Kreditnehmer durch Beratung vor unzumutbarer Verschuldung zu schützen. Darüber hinaus werden die Daten zu Zwecken der Betrugsprävention, Der Integritätsbewertung, der Geldwäscheprävention, der Identitäts- und Altersüberprüfung, des Adressortes, des Kundendienstes oder des Risikomanagements sowie der Tarifklassifizierung und Bewertung der Bedingungen verarbeitet. Gemäß Art. 14 (4) DSGVO wird SCHUFA Informationen über Änderungen der Zwecke, für die sie Daten verarbeitet, zur Verfügung stellen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte bereits 2003 eine Untersuchung durchgeführt, die zu dem Schluss kam, dass viele der Schufa-Daten unvollständig, veraltet oder falsch waren. [12] In jüngerer Zeit überprüfte die Organisation im Jahr 2010 eine neue Stichprobe und kam zu dem Schluss, dass 1 % der Von der Schufa gehaltenen Daten falsch, 8 % veraltet und 28 % unvollständig waren. [13] [14] Das Schufa-Geschäftsmodell basiert eindeutig auf einem sogenannten “Reziplitätsprinzip”, bei dem die Geschäftspartner des Unternehmens vertraglich zur Meldung von Datenaktualisierungen verpflichtet sind. [15] Die folgenden Arten von Daten werden von SCHUFA zur Berechnung von Partituren verwendet, wobei nicht jeder Datentyp in jede spezifische Score-Berechnung einbezogen wird: Allgemeine Daten (z.

B. Geburtsdatum, Geschlecht oder Anzahl der bei Geschäftstransaktionen verwendeten Adressen verwendeten Adressen), frühere Zahlungsprobleme, Kreditaktivität im letzten Jahr, Kreditnutzung, Länge der Kredithistorie und Adressdaten (nur wenn nur geringe persönliche kreditrelevante Informationen verfügbar sind). Bestimmte Informationen werden bei der Berechnung von Score-Werten weder gespeichert noch berücksichtigt, z. B. Informationen über die Staatsangehörigkeit oder besonders sensible Daten nach Art. 9 DSGVO (z. B. ethnische Herkunft oder Informationen über politische oder religiöse Überzeugungen). Die Geltendmachung von Rechten nach der DSGVO, z.B. die Einsichtin der bei DER SCHUFA gespeicherten Informationen gemäß Art. 15 DSGVO hat ebenfalls keinen Einfluss auf die Score-Werte.

Die Branchenwerte werden je nach Branche unterschiedlich berechnet. Die Werte sind in Bewertungsstufen von A bis P unterteilt. Eine Kopie der von Unternehmen in den letzten 12 Monaten versandten und von der SCHUFA übermittelten Partituren ist in der kostenlosen Kopie Ihrer personenbezogenen Daten enthalten (gemäß Art. 15 DS-GVO).