2014 hat Deutschland ein Gesetz zum gesetzlichen Mindestlohn verabschiedet. In der Vergangenheit gab es in Deutschland nur bestimmte Branchen, in denen ein Mindestlohn auf der Grundlage von Gewerkschaftsvereinbarungen galt. Der bundesweite Mindestlohn wird alle zwei Jahre angehoben. Ab dem 1. Januar 2019 steigt das gesetzliche Minimum von derzeit 9,19 Euro pro Stunde auf 9,35 Euro pro Stunde. Dies wird sich auf alle Arbeitgeber auswirken, die mit schlechter bezahlten Arbeitnehmern wie Arbeitern oder Auszubildenden arbeiten. Denn der stündliche Mindestlohn muss jeden Monat eingehalten werden. Wenn Arbeitnehmer während eines bestimmten Zeitraums Überstunden leisten, muss der bundesweite Mindestlohn pro Stunde in einem bestimmten Monat noch eingehalten werden. Damit wird auch die Zahl der Stunden begrenzt, die von sogenannten “Minijobbern” geleistet werden können, deren Monatsgehalt von bis zu 450 Euro einen geringeren Status hat, mit einer geringeren Einkommensteuerbelastung und Sozialversicherungsabzügen. Diese Minijobber dürfen ab dem 1. Januar 2020 nur noch maximal 48 Stunden pro Monat arbeiten: 9,35 x 48 Stunden = 448 EUR.

Die Arbeitgeber sollten auch die Tariferhöhungen im Auge behalten. So gelten ab dem 1. Januar 2020 höhere Mindestlöhne für den Dachdecker- und Elektrohandel. Auch die Tabellarische Löhne im öffentlichen Dienst der Länder (“TV-L”) steigen zum 1. Januar 2020. Im öffentlichen Dienst (TVöD) wird eine Lohnerhöhung erst am 1. März 2020 erfolgen. Doktoranden können ihr Studium durch Eine Anstellung an der Universität (interne Finanzierung) oder durch projektspezifische externe Finanzierung finanzieren.

Doktoranden können Arbeitsverträge nur vergeben, wenn sie verfügbar sind. Einer erhält die Gehaltsstufe E13 nach dem Deutschen Tarifvertrag (TVöD). Dies entspricht einem Bruttoeinkommen von ca. 2.000 € vor Steuern, was 50% TVöD E13 entspricht. Arbeitsverträge können 50-100 % der Vollzeitbeschäftigung abdecken und eine unterschiedliche Anzahl von Unterrichtsstunden umfassen. Einige Abteilungen ermöglichen es Den Studierenden, neben einer anderen Tätigkeit zu promovieren. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Vorgesetzten oder Ihre Abteilung. Forschungsarbeiten erfordern oft, dass Forscher einige Zeit im Ausland verbringen oder stipendienfinanziert werden.

Im Allgemeinen wird die einschlägige Berufserfahrung an einer Forschungseinrichtung im Ausland in diesem Sektor allgemein anerkannt, sofern sie während ihrer Tätigkeit im Ausland einen Arbeitsvertrag hatten. Andererseits werden Zeiten, die durch ein Stipendium finanziert werden, nur als “nützlich” betrachtet. Sie können als Berufserfahrung angesehen werden, aber dies ist nicht garantiert. Mutterschaftsurlaub, bezahlter Urlaub und Arbeitsunfähigkeit bis zu einem Höchstbetrag von 39 Wochen gelten nicht als Unterbrechungen der im jeweiligen Zeitraum der Tarifverträge verbrachten Laufzeit. Die Forscher werden von einer Universität oder Forschungseinrichtung beschäftigt, und ihr Gehalt wird auf der Grundlage eines Tarifvertrags festgelegt. Das Gehalt der Forscher hängt von der entsprechenden Berufserfahrung ab. Die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst bieten hierfür Erfahrungsniveaus. Wenn Sie planen, zu einer anderen Institution zu wechseln, sollten Sie prüfen, ob sich diese Änderung negativ auf Ihr Gehalt auswirken würde. Forschungsmitarbeiter sind Beamte, und ihr Tarifvertrag sieht eine jährliche Sonderzahlung vor.

Dies ersetzt den früheren bezahlten Urlaub und Weihnachtsgeld. Sie beträgt je nach Gehaltsband und Erfahrungsstufe zwischen 33 % und 60 % ihres durchschnittlichen Monatsgehalts. Es gibt auch Unterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern. Zusätzliche Leistungen werden auch an wissenschaftliche Mitarbeiter gezahlt, z.B. wenn sie besonders erfolgreich mit dem Erwerb von Drittmitteln sind. Allerdings sind diese Zusatzzahlungen in einigen Bundesländern nicht so üblich. Lediglich die TV-H-Vereinbarung sieht ein Kindergeld vor – ein Überbleibsel aus dem Bundesbeschäftigtentarif BAT, der nun durch TVoeD und TV-L ersetzt wurde. Forscher schließen in der Regel einen Arbeitsvertrag mit einer Universität oder Forschungseinrichtung ab.

Diese große Gruppe umfasst Doktoranden und Postdocs, aber auch Nachwuchsgruppenleiter.